“Erst denken… dann schießen” – Mit diesen Worten pflegte ein Bekannter seine Angestellten daran zu erinnern, wie wichtig es ist seine Veröffentlichungen mehrfach zu prüfen, bevor sie an die Öffentlichkeit gelassen werden. Dieses Motto sollten sich die Macher des Online-Shops von Dell in Taiwan auch hinter ihre Ohren schreiben. Nach zwei groben Patzern hat Dell nun seinen Online-Shop in Taiwan fürs Erste auf Eis gelegt.
In kurzer Zeit hat Dell Taiwan zweimal hintereinander den Fehler begangen, indem sie ihre Artikel mit falschen Preisen ausgezeichnet haben. Zunächst haben sie am 25. Juni 19″-LCD-Bildschirme für 500 NT-$ (ca. 15 US-$) angeboten, was zu einer Flut von über 26.000 Bestellungen über 140.000 Monitore geführt hat. Dell ist nicht weiter darauf eingegangen und hat nicht schnell genug reagiert, um den Fehler wieder gut zu machen. Daraufhin haben sich die Konsumenten zusammengetan und eine Sammelklage gegen Dell eingereicht. Der Konzern wurde dann aufgrund zahlreicher eingehender Beschwerden von der Taiwanischen Regulationsbehörde dazu aufgerufen einen Weg zu finden die Verluste der Besteller zu kompensieren. Als Ergebnis wurde eine Gutschrift über 1.000 NT-$ (ca. 30 US-$) pro bestelltem Monitor herausgegeben.
Aus diesem Fehler hat Dell anscheinend nicht gelernt. So wurde am letzten Sonntag der Dell Latitude E4300 Laptop zu einem Discount-Preis von umgerechnet 563 US-$ angeboten, anstelle des regulären Preises von über 2.100 US-$. Innerhalb der acht Stunden, in denen dieses Angebot online zu sehen war, gingen ca. 40.000 Bestellungen ein. Als Reaktion hat Dell das Angebot von der Seite genommen und die Nachricht herausgegeben, dass die Transaktion aufgrund technischer Probleme nicht vervollständigt werden kann. Dummerweise habe noch nicht einmal die dort angegebene Hotline-Nummer funktioniert.
Ist es ein Fehler in der internen Kommunikation bei Dell? Auch wenn es sich manchen Kommentatoren zufolge garnicht um einen Fehler, sondern um eine Manipulation der Seite durch unbekannte Hacker handeln soll – eins ist klar: Dell wird nun einige Mühen damit haben, ihren Ruf bei den taiwanischen Konsumenten wieder in ein besseres Licht zu rücken.
"Erst denken… dann schießen"
“Erst denken… dann schießen” – Mit diesen Worten pflegte ein Bekannter seine Angestellten daran zu erinnern, wie wichtig es ist seine Veröffentlichungen mehrfach zu prüfen, bevor sie an die Öffentlichkeit gelassen werden. Dieses Motto sollten sich die Macher des Online-Shops von Dell in Taiwan auch hinter ihre Ohren schreiben. Nach zwei groben Patzern hat Dell nun seinen Online-Shop in Taiwan fürs Erste auf Eis gelegt.
In kurzer Zeit hat Dell Taiwan zweimal hintereinander den Fehler begangen, indem sie ihre Artikel mit falschen Preisen ausgezeichnet haben. Zunächst haben sie am 25. Juni 19″-LCD-Bildschirme für 500 NT-$ (ca. 15 US-$) angeboten, was zu einer Flut von über 26.000 Bestellungen über 140.000 Monitore geführt hat. Dell ist nicht weiter darauf eingegangen und hat nicht schnell genug reagiert, um den Fehler wieder gut zu machen. Daraufhin haben sich die Konsumenten zusammengetan und eine Sammelklage gegen Dell eingereicht. Der Konzern wurde dann aufgrund zahlreicher eingehender Beschwerden von der Taiwanischen Regulationsbehörde dazu aufgerufen einen Weg zu finden die Verluste der Besteller zu kompensieren. Als Ergebnis wurde eine Gutschrift über 1.000 NT-$ (ca. 30 US-$) pro bestelltem Monitor herausgegeben.
Aus diesem Fehler hat Dell anscheinend nicht gelernt. So wurde am letzten Sonntag der Dell Latitude E4300 Laptop zu einem Discount-Preis von umgerechnet 563 US-$ angeboten, anstelle des regulären Preises von über 2.100 US-$. Innerhalb der acht Stunden, in denen dieses Angebot online zu sehen war, gingen ca. 40.000 Bestellungen ein. Als Reaktion hat Dell das Angebot von der Seite genommen und die Nachricht herausgegeben, dass die Transaktion aufgrund technischer Probleme nicht vervollständigt werden kann. Dummerweise habe noch nicht einmal die dort angegebene Hotline-Nummer funktioniert.
Spencer Pengborn fragt in seinem Blog The Neon Rush auf CNET Asia zurecht, wie es wohl in anderen Ländern ablaufen würde, in denen unterschiedliche Gesetze zum Konsumentenschutz greifen. Würden sie dort auch so billig davonkommen?
Ist es ein Fehler in der internen Kommunikation bei Dell? Auch wenn es sich manchen Kommentatoren zufolge garnicht um einen Fehler, sondern um eine Manipulation der Seite durch unbekannte Hacker handeln soll – eins ist klar: Dell wird nun einige Mühen damit haben, ihren Ruf bei den taiwanischen Konsumenten wieder in ein besseres Licht zu rücken.